Die DBC hat ihre Exportprognosen für deutsche Unternehmen gesenkt
Die Deutsche Industrie- und Handelskammer (DBC) hat ihre Exportprognosen für deutsche Unternehmen gesenkt
Eine am 5. Mai von der DBC veröffentlichte Umfrage zeigt, dass sich die Exporterwartungen deutscher Unternehmen aufgrund der Lage im Nahen Osten, insbesondere des Konflikts mit dem Iran, von leichtem Wachstum hin zu Stagnation verschoben haben. Knapp ein Drittel der Befragten ist der Ansicht, dass der Konflikt die Anfälligkeit globaler Lieferketten verschärft, und der Anteil der Unternehmen, die mit einem Konjunkturabschwung rechnen, ist von 24 % auf 32 % gestiegen.
Wichtigste Risiken für Unternehmen
Steigende Energiekosten: 46 % der Unternehmen nannten hohe Energiekosten als zentrales Risiko – ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum letzten Herbst.
Mehrere miteinander verknüpfte Risiken: 44 % befürchten eine schwächere Nachfrage, 40 % konzentrieren sich auf Unterbrechungen der Lieferketten und 37 % auf steigende Rohstoffpreise.
Kombinierter Druck: Chefanalyst Volker Treier wies darauf hin, dass Energiepreise, logistische Fragilität und geopolitische Unsicherheit gemeinsam die Investitionsabsichten exportorientierter Unternehmen dämpfen.