Kupfer bleibt unter Druck

Die Kupfer-Futures notierten am Montag bei rund 5,70 US-Dollar pro Pfund und hielten damit die Verluste der letzten zwei Wochen. Ein starker Dollar und hohe Renditen von US-Staatsanleihen belasteten den Metallkomplex weiterhin.

Händler beobachteten zudem die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten, nachdem die USA am Wochenende Militärziele auf der iranischen Ölexportinsel Charg angegriffen hatten. Dies erhöhte die Versorgungsrisiken und trieb die Ölpreise in die Höhe.

Berichten zufolge könnten die USA bald eine Koalition von Ländern zur Eskortierung von Schiffen durch die Straße von Hormus ankündigen, was die Energiemärkte und den Welthandel weiter beeinflussen könnte.

Zusätzlich belasteten Sorgen über eine nachlassende Nachfrage aus China, dem weltweit größten Kupferverbraucher, den Kupfermarkt. Die rückläufige Bautätigkeit wirkte sich negativ auf den Kupferverbrauch aus.

Höhere Energiekosten und steigender Inflationsdruck dämpften zudem die Erwartungen an Zinssenkungen der US-Notenbank und anderer großer Zentralbanken, was den zinslosen Metallen zusätzlichen Gegenwind verlieh.