Iran verhaftet 30 Spione
Laut iranischen Medienberichten gab der iranische Geheimdienst am 10. bekannt, in den vergangenen Tagen 30 Spione identifiziert und verhaftet zu haben, die für die USA und Israel arbeiteten, darunter auch einen ausländischen Staatsbürger.
Iran greift israelisches Militärsatellitenzentrum an und zielt damit auf Israels Aufklärungskapazitäten ab
Das iranische Militär gab am 10. eine Erklärung ab, in der es mitteilte, mit Selbstmorddrohnen eine Waffenproduktionsstätte und ein Satellitenaufklärungszentrum in Haifa, Israel, angegriffen zu haben.
In der Erklärung hieß es, die angegriffenen Militäreinrichtungen spielten eine Schlüsselrolle in der Waffenproduktion und seien von erheblicher strategischer Bedeutung für Israels Kampffähigkeiten. Das angegriffene Satellitenzentrum sei entscheidend für die Sammlung militärischer und nachrichtendienstlicher Daten und spiele eine Rolle bei der Koordinierung des Betriebs israelischer Aufklärungssatelliten.
Laut einer Erklärung der iranischen Revolutionsgarde (IRGC) startete diese am 10. die 36. Angriffswelle der Operation „Wahre Verpflichtung-4“. Dabei kamen Qader-, Imad- und Haibar-Raketen sowie Drohnen zum Einsatz, die US-Militärstützpunkte in Israel und im Nahen Osten angriffen.
Am frühen Morgen des 11. gab die IRGC bekannt, am Abend des 10. die 37. Angriffswelle durchgeführt zu haben. Iran setzte dabei Haibar-Raketen mit Mehrfachsprengköpfen, Gader-Raketen mit mehr als einer Tonne Sprengkopf sowie Khorramshahr-Raketen ein, um einen US-Militärstützpunkt in Erbil, der Hauptstadt der Autonomen Region Kurdistan im Nordirak, und einen Stützpunkt der Fünften US-Flotte in Tel Aviv, Israel, anzugreifen.