Welches Land ist Afrikas größter Goldexporteur?
Afrika beherbergt mehrere Länder, die maßgeblich zur globalen Goldversorgung beitragen und zu den größten Goldproduzenten des Kontinents zählen. Südafrika ist Afrikas größter Goldexporteur. Mit seiner langen Tradition im Goldabbau und einer etablierten Industrie hat sich Südafrika als wichtiger Akteur auf dem globalen Goldmarkt etabliert. Seine enormen Ressourcen und sein umfassendes Know-how im Bergbau haben das Land an die Spitze der Goldexporteure auf dem afrikanischen Kontinent gebracht. Die Top 10 der Goldexporteure bzw. die führenden Goldexportländer Afrikas laut den Exportdaten für 2024/25 sind:
1. Südafrika: 8,17 Milliarden US-Dollar
Südafrika, bekannt für seine ausgedehnten Goldminen, bleibt laut den südafrikanischen Exportdaten Afrikas größter Goldexporteur. Mit einem Exportwert von 8,17 Milliarden US-Dollar im Zeitraum 2024/25 behauptet Südafrika seine starke Position auf dem globalen Goldmarkt trotz Herausforderungen wie Arbeitsunruhen und rückläufiger Produktion.
2. Ghana: 5,91 Milliarden US-Dollar
Ghana, oft als „Goldküste“ bezeichnet, ist ein bedeutender Akteur im afrikanischen Goldexport. Mit einem Exportwert von 5,91 Milliarden US-Dollar trägt Ghanas Goldminensektor laut den Exportdaten des ghanaischen Zolls (nach HS-Code) maßgeblich zur Wirtschaft und Beschäftigung des Landes bei.
3. Burkina Faso: 4,64 Milliarden US-Dollar
Burkina Faso hat sich mit einem Exportwert von 4,64 Milliarden US-Dollar im Zeitraum 2024/25 zu einem wichtigen Akteur im afrikanischen Goldexport entwickelt. Der Goldminensektor des Landes verzeichnete in den letzten Jahren ein beeindruckendes Wachstum, zog Investitionen an und trieb die wirtschaftliche Entwicklung voran.
4. Tansania: 3,41 Milliarden US-Dollar
Tansania blickt auf eine lange Tradition im Goldabbau zurück, was sich in den Exporten von Gold im Wert von 3,41 Milliarden US-Dollar widerspiegelt (laut tansanischen Goldexportdaten). Die Goldreserven des Landes, gepaart mit einer günstigen Bergbaupolitik, haben Tansania zu einem bedeutenden Akteur auf dem afrikanischen Goldexportmarkt gemacht.
5. Uganda: 3,37 Milliarden US-Dollar
Uganda mag nicht immer als erstes an Goldexporte denken, doch mit einem Exportwert von 3,37 Milliarden US-Dollar etabliert sich das Land in der Branche. Ugandas aufstrebender Bergbausektor und die unerschlossenen Bodenschätze versprechen weiteres Wachstum der Goldexporte.
6. Ägypten: 3,24 Milliarden US-Dollar
Ägypten kann auf eine lange Geschichte der Goldproduktion zurückblicken, was sich in den Exporten von Gold im Wert von 3,24 Milliarden US-Dollar widerspiegelt. Der ägyptische Goldabbau ist weiterhin ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und ein Motor des Wirtschaftswachstums.
7. Elfenbeinküste: 3,14 Milliarden US-Dollar
Die Elfenbeinküste hat ihre Goldexporte kontinuierlich gesteigert und wird im Zeitraum 2024/25 einen Exportwert von 3,14 Milliarden US-Dollar erreichen. Das Engagement des Landes für die Entwicklung seines Bergbausektors und die Anwerbung von Investitionen hat es zu einem wichtigen Akteur auf dem afrikanischen Goldexportmarkt gemacht.
8. Simbabwe: 2,52 Milliarden US-Dollar
Simbabwe blickt auf eine lange Bergbautradition zurück, was sich in seinem Exportwert von 2,52 Milliarden US-Dollar widerspiegelt. Trotz Herausforderungen wie politischer Instabilität und veralteter Bergbaugesetze bleibt Simbabwe ein bedeutender Akteur in der afrikanischen Goldexportindustrie.
9. Mauretanien: 1,63 Milliarden US-Dollar
Mauretanien mag zwar ein kleinerer Akteur auf dem afrikanischen Goldexportmarkt sein, doch mit einem Exportwert von 1,63 Milliarden US-Dollar macht das Land seine Präsenz deutlich. Der mauretanische Bergbausektor birgt Potenzial für weiteres Wachstum und Entwicklung in den kommenden Jahren.
10. Senegal: 930,21 Millionen US-Dollar
Senegal belegt mit einem Exportwert von 930,21 Millionen US-Dollar den zehnten Platz unter den Goldexporteuren Afrikas. Obwohl der Goldabbau im Land im Vergleich zu größeren Akteuren noch relativ jung ist, bieten Senegals unerschlossene Bodenschätze vielversprechende Wachstumschancen.