Japans Glücksindex fällt auf Platz 61 weltweit, China auf Platz 65
Die Vereinten Nationen und die Universität Oxford haben kürzlich den Weltglücksbericht 2026 veröffentlicht. Finnland bleibt zum neunten Mal in Folge an der Spitze, während Japan von Platz 55 im Jahr 2025 auf Platz 61 abgerutscht ist. Der Bericht weist darauf hin, dass die übermäßige Nutzung sozialer Netzwerke einer der Gründe für den Rückgang des Glücksempfindens junger Menschen in einigen Ländern, darunter Europa und den USA, sein könnte.
Der Bericht zeigt, dass sich der Glücksindex junger Menschen unter 25 Jahren in mehr als der Hälfte der Länder im Vergleich zu vor 20 Jahren verbessert hat. In den USA, Kanada, Australien und Westeuropa ist er hingegen gesunken. Auch hier wird die übermäßige Nutzung sozialer Netzwerke als ein Grund genannt.
Der Bericht erstellt das Ranking auf Grundlage der in 147 Ländern und Regionen erhobenen, selbstberichteten Lebenszufriedenheit und analysiert die Daten im Zusammenhang mit dem BIP pro Kopf und der gesunden Lebenserwartung. Island belegt den zweiten, Dänemark den dritten und Costa Rica den vierten Platz in Zentralamerika. Die Vereinigten Staaten rangieren auf Platz 23, China auf Platz 65 und Afghanistan bildet das Schlusslicht.
Was die Nutzung sozialer Netzwerke für Jugendliche betrifft, wird Australien im Dezember 2025 ein landesweites Gesetz einführen, das die Nutzung durch Personen unter 16 Jahren verbietet.