Zentralasien trägt 1,3 % zum globalen Wirtschaftswachstum bei

Eine aktuelle Studie von Visual Capitalist, basierend auf Prognosen des Internationalen Währungsfonds, zeigt, wer das globale Wachstum im Jahr 2026 antreibt. Die Analyse hebt Schwergewichte wie China hervor, das 26,6 % zum globalen BIP-Wachstum beiträgt, Indien mit 17,0 % und die Vereinigten Staaten mit 9,9 %. Zusammen machen diese drei Volkswirtschaften etwa 53–54 % des globalen Wirtschaftswachstums aus und unterstreichen damit ihre Größe und anhaltende Wachstumsdynamik.

Doch hinter diesen beeindruckenden Zahlen verbirgt sich eine weniger beachtete, aber strategisch wichtige Entwicklung: Zentralasien steigert seinen Beitrag zum globalen Wirtschaftswachstum stetig.

Laut der Studie wird Kasachstan im Jahr 2026 voraussichtlich 0,7 % zum globalen BIP-Wachstum beitragen und damit die zentrale Rolle in der Region einnehmen. Usbekistan steuert 0,4 % bei. Turkmenistan wird 0,1 % beitragen, während Kirgisistan und Tadschikistan jeweils etwa 0,05 % erreichen werden.

Zusammengenommen entspricht dies einem Anteil von 1,3 % am globalen BIP-Wachstum. Auch wenn dieser Wert absolut gesehen bescheiden ist, ist er angesichts der Größe der Region bemerkenswert. Mit über 80 Millionen Einwohnern – vergleichbar mit Deutschland und der Türkei – trägt Zentralasien ähnlich viel zum globalen Wachstum bei wie diese mittelgroßen Industrieländer, die jeweils etwa 0,9 % bzw. 2,2 % beitragen. Darüber hinaus expandieren die zentralasiatischen Volkswirtschaften mit einem prognostizierten durchschnittlichen jährlichen Wachstum von über 6 % schneller als große Teile Europas und andere etablierte Märkte, was ihren wachsenden relativen Beitrag zur globalen Wirtschaftsdynamik unterstreicht.

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