Die Vereinigten Staaten treten offiziell aus der Weltgesundheitsorganisation aus

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Am 20. Januar 2025 unterzeichnete US-Präsident Trump eine Exekutivanordnung, mit der der Austritt der Vereinigten Staaten aus der Weltgesundheitsorganisation (WHO) verkündet wurde. Die Vereinten Nationen erhielten diese Mitteilung am 22. Januar desselben Jahres.

Laut WHO-Charta kann ein Mitgliedstaat erst ein Jahr nach Einreichung eines Austrittsantrags formell austreten. Der 22. Januar dieses Jahres markierte den Jahrestag der formellen Einreichung des Austrittsantrags der USA bei den Vereinten Nationen. Gemäß der WHO-Charta bedeutet dies, dass die USA formell und formal aus der WHO ausgetreten sind.

WHO-Sprecher Lindmeier stellte kürzlich klar, dass die USA zwar das Recht zum Austritt haben, jedoch nur, wenn sie alle ausstehenden Beiträge begleichen. Derzeit haben die USA ihre Beiträge für 2024 und 2025 in Höhe von insgesamt rund 260 Millionen US-Dollar nicht entrichtet. Dieses Thema wurde offiziell auf die Tagesordnung der kommenden Sitzung des WHO-Exekutivrats gesetzt.

Streit um finanzielle Verantwortung

Details zu ausstehenden Beiträgen: Die USA sind verpflichtet, ihre Beiträge für 2024 und 2025 in Höhe von insgesamt 260 Millionen US-Dollar zu entrichten. Dieses Thema steht auf der Tagesordnung des WHO-Exekutivrats. Austrittsbedingungen: WHO-Sprecher Lindmeier stellte klar, dass die USA ihre ausstehenden Zahlungen begleichen müssen, bevor sie ihre Mitgliedschaft rechtmäßig beenden können.

Auswirkungen auf die globale Gesundheit

Projektunterbrechungen: Afrikas Impfprogramm und die Polio-Bekämpfungsmaßnahmen sind aufgrund des Rückzugs der US-Finanzierung von Kürzungen betroffen; es könnten Lücken in der Epidemieüberwachung in Westafrika entstehen.

Machtverschiebungen: Die EU fordert Reformen ihrer Regionalbüros; China erhöht seine Mittel für die Pandemiebekämpfung in Asien; der Wettbewerb um die Vorherrschaft bei technologischen Standards verschärft sich.